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Laserscan · Scan-to-BIM · Bestandserfassung
3D-Laserscanning und Scan-to-BIM – der Bestand innen und außen in einem Modell
Fehlen verlässliche Bestandspläne, erfassen wir das Gebäude vollständig: Innenräume per Laserscanner, Dach und Fassade per RTK-Drohne. Daraus entstehen Punktwolke, Pläne und BIM-Bestandsmodell.
Einsatz
Wann ein Laserscan sinnvoll ist
Der Laserscanner misst Innenräume punktgenau, die Drohne erfasst Dach und Fassade ohne Gerüst. Zusammengeführt ergibt sich ein durchgängiges Modell vom Keller bis zum Dach.
- 01Sanierung und UmbauBestandspläne fehlen, sind veraltet oder stimmen nicht mehr mit dem Gebäude überein.
- 02Technikzentralen und HallenLeitungen, Träger und Anlagen müssen vor einer Planung genau verortet werden.
- 03BIM im Bestand und PortfoliosPlanung, Ausschreibung oder Betrieb sollen auf einem einheitlichen Modell aufbauen – auch über mehrere Objekte.
Ergebnisse
Was Sie erhalten
| Ergebnis | Inhalt | Format |
|---|---|---|
| Punktwolke | Registrierte 3D-Aufnahme innen und außen |
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| Bestandspläne | Grundrisse, Schnitte und Ansichten |
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| BIM-Bestandsmodell | Bestandsmodell, Detaillierung nach Abstimmung (etwa LOD 200 oder LOD 300) |
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| 3D-Modell | Texturiertes Modell der Gebäudehülle aus Drohnenbildern |
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Referenz
Kasernengebäude, Kassel
Außen per Drohne, innen per terrestrischem Laserscanner erfasst: 73 Scan-Standpunkte im Erdgeschoss, Registrierungsfehler der Punktwolke 2 mm (Cloud-to-Cloud). Daraus entstand das BIM-Bestandsmodell in LOD 300.
Ablauf
So läuft ein Projekt ab
- Klären: Objekt, Zweck, Genauigkeit und Detaillierungsgrad festlegen.
- Erfassen: Laserscan innen und Befliegung außen, in der Regel bei laufendem Betrieb.
- Registrieren: Scans zu einer Punktwolke zusammenführen und die Genauigkeit prüfen.
- Modellieren: Pläne und BIM-Modell aus der Punktwolke ableiten und im vereinbarten Format übergeben.
Genauigkeit und Verfahren
So genau, wie die Aufgabe es verlangt
Für die Technikzentrale gelten andere Anforderungen als für den Grundriss eines Bürogeschosses. Deshalb legen wir Verfahren, Genauigkeit und Detaillierung vor Auftragsbeginn gemeinsam fest.
- Laserscan terrestrisch oder mobil – je nach geforderter Genauigkeit
- Je nach Aufgabe mit Scan- und Planungspartnern aus unserem Netzwerk
- Gebäudehülle per RTK-Drohne, Georeferenzierung in ETRS89/UTM
Punktwolke, Pläne und Modelle ersetzen keine amtliche Vermessung.
Häufige Fragen
Fragen zum Laserscan
Wie genau ist ein Laserscan?
Das hängt von Scanner, Verfahren und Objekt ab. Die geforderte Genauigkeit legen wir vor Auftragsbeginn fest und dokumentieren die erreichte Registrierungsgenauigkeit der Punktwolke.
Muss der Betrieb unterbrochen werden?
In der Regel nicht. Für die Innenräume stimmen wir Zeitfenster ab, in denen sie zugänglich sind. Die Befliegung erfolgt von außen.
Wie lange dauert die Erfassung vor Ort?
Das hängt von Fläche, Anzahl der Räume und geforderter Genauigkeit ab. Den Zeitbedarf nennen wir im Angebot.
Was ist der Unterschied zwischen LOD 200 und LOD 300?
LOD 200 bildet Bauteile in ungefährer Größe und Lage ab. LOD 300 bildet sie maßgenau mit definierter Geometrie ab. Welcher Grad sinnvoll ist, hängt vom Verwendungszweck ab.
In welchen Formaten liefern Sie?
Punktwolken als E57 oder LAS, Pläne als DWG/DXF, BIM-Bestandsmodelle als IFC, 3D-Modelle als OBJ oder zur Online-Ansicht.
Ersetzt das Modell eine amtliche Vermessung?
Nein. Punktwolke, Pläne und Modell dienen als Planungs- und Arbeitsgrundlage. Für hoheitliche Vermessungsaufgaben sind Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure und die Katasterbehörden zuständig.
Bestand erfassen lassen?
Nennen Sie uns Objekt, ungefähre Fläche und gewünschte Unterlagen. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags mit einer Einschätzung und den nächsten Schritten.



